Verein

Die Flugsportvereinigung Radolfzell e.V. bietet in außergewöhnlich reizvoller Landschaft die Möglichkeit, Luftsport zu betreiben. Sie ist die fliegerische Heimat für die unterschiedlichsten Menschen nahezu jeden Alters.

Der Verein ist mit seinem Fluggerät, dem Fluggelände, den baulichen Anlagen sowie mit seiner Jugendgruppe gut aufgestellt. Viele Mitglieder haben sich in ihrer Freizeit zu ehrenamtlichen Fluglehrern, Technikleitern und Gerätewarten etc. ausbilden lassen. Und sie bilden sich beständig fort.

Die Flugsportvereinigung Radolfzell ist ein gemeinnütziger Verein. Unser Ziel ist die Pflege des Luftsports, die Förderung der flugsportlichen Kenntnisse und Fähigkeiten, insbesondere die Betreuung und Förderung von Jugendlichen.

Die Flugsportvereinigung Radolfzell e.V. besteht  seit dem 25. Mai 1966.

Seit 1969 betreibt die FSV Radolfzell ein eigenes Segelfluggelände. Am 7. Juli 2008 wurde der Flugplatz Radolfzell -Stahringen als Sonderlandeplatz (ICAO-Kennung EDSR) für den Luftverkehr mit Segelflugzeugen, Motorseglern, Ultraleichtflugzeugen, Motorflugzeugen bis 2 Tonnen, Fallschirmspringern und Ballonen zugelassen.

Die FSV-Radolfzell besitzt vier Segelflugzeuge, einen Motorsegler und zwei Motorflugzeuge, die allesamt im Vereins-Ausbildungsbetrieb für Segelflug und Motorflug zum Einsatz kommen. Außerdem betreiben unsere Mitglieder,  zum Teil in Haltergemeinschaften organisiert, sechs Segelflugzeuge, einen Motorsegler, drei Luftsportgeräte (Ultraleicht/UL) und drei Motorflugzeuge.

Bereits ab 1927 wurde bei Radolfzell in einem Fliegerverein Segelflug betrieben. Sowohl mit Modellflugzeugen als auch mit selbstgebauten Schulungsflugzeugen flog man auf dem Galgenberg in Bohlingen und auf dem Ballenberg bei Engen.

Im Südkurier vom 23. Mai 1935 wurde über die Gründung einer HJ-Schülerfliegergruppe berichtet.

Mit dem Fahrrad wurde der Anhänger mit dem zerlegten Flugzeug zum Startplatz gezogen. Die Flugzeuge wurden mit Sperrholz und Stoffbespannung selbstgebaut und waren entsprechend empfindlich. Fast jeden Abend mussten diverse Einzelteile eingesammelt werden. In der Werkstatt im Mühlbachweg direkt hinter der „Hölle“ wurden dann in aufwendiger Handarbeit die Flugzeuge wieder repariert und flugfähig gemacht.

Gründung der Flugsportvereinigung Radolfzell 1966

Am 25. Mai 1966 war im Hotel Krone in Radolfzell die Geburtsstunde der Flugsportvereinigung Radolfzell.

Aus der Taufe gehoben wurde sie durch den Segelfluglehrer Karl Wollner, einem Manne, der sein Leben der Fliegerei gewidmet hatte und 20 Gründungsmitgliedern.

Der Gründungsvorstand:

Karl Wollmer 1. Vorsitzender
Herbert Hagmmüller 2. Vorsitzender
Paul von Adlersfeld Schatzmeister
Eduard Cierpinski Schriftführer

Als zunächst wandernde Fliegergruppe flogen wir als Gäste auf den Segelflugplätzen in Reiselfingen im Hochschwarzwald, in Pfullendorf und auf dem Heiligenberg.

Im Oktober 1967 konnte dann als erstes Flugzeug ein gebrauchter Motorsegler SF23 – Falke mit nur 80 Flugstunden erworben werden. Mangels eines eigenen Flugplatzes wurde er auf dem Flugplatz Pfullendorf stationiert.

Am 1. November 1968 war es soweit, es erfolgte der erste Spatenstich auf dem heutigen Flugplatz Stahringen-Wahlwies.

Nach einem Jahr härtester Arbeit mit beispielhaftem Einsatz von Vorstand und allen Mitgliedern und großen finanziellen Opfern wurde ein Flugplatz geschaffen, welcher für alle im Segelflug üblichen Startarten zugelassen ist. Gleichzeitig wurden das Clubheim mit Flugleitung und eine kleine Werkstatt in der von der Firma SCHIESSER AG geschenkten und aufgebauten Baracke eingerichtet.

Der Grundstein war gelegt und die Flugsportvereinigung hatte eine Heimat.

Am 1. November 1969 erfolgte der erste Start auf dem eigenen Flugplatz mit dem neu erworbenen Motorsegler D-KAPF.